Zeit für Pfefferkuchen

Jedes Jahr zur Adventszeit werden bei uns Pfefferkuchen gebacken. Früher habe ich das mit unseren Kindern meistens im Schwedenhäuschen gemacht. Aber auch in Hamburg kann man ein wenig Schweden einziehen lassen wenn man die richtigen Zutaten im Haus hat. Vor allem schwedisches Pfefferkuchengewürz ist dafür wichtig. Die letzen Jahre hatte ich immer mit meinen Neffen die Pfefferkuchen gebacken, aber die sind inzwischen anderweitig in der Welt beschäftigt. Deshalb habe ich in der letzten Adventszeit zum ersten Mal nach langer langer Zeit keine Pfefferkuchen mit jemandem gebacken. Nun wird die nächste Generation in der Küche aktiv. Das macht wirklich wieder Spaß!

Ein neues Rezept gab es in diesem Jahr auch, denn auf der Tüte „Pepparkakskryddor“ von Santa Maria war ein anderes Rezept als früher. Die Pfefferkuchen können sich sehen lassen finde ich und vom Geschmack her mag ich sie noch lieber, denn sie schmecken noch um Einiges würziger. Außerdem ließ sich der Teig noch besser und dünner ausrollen ohne anzukleben.

Pfefferk kl

Schwedische Pfefferkuchen:

100G Butter, 1/2dl Sirup, 1 1/3dl Zucker mit den Gewürzen kurz aufkochen und abkühlen lassen. Danach 1 Ei zufügen und gut vermischen.

4 dl (ca. 250G) Mehl mit 1/2 TL Bikarbonat (ich nehme Weinsteinbackpulver) vermischen.

Nach dem Abkühlen der Buttermischung alles gut verrühren und zu einem Klumpen formen. Anschließend am besten über Nacht (3-4 Stunden gehen notfalls auch) im Kühlschrank oder kalten Keller stehen lassen.

Vor dem Backen kurz per Hand durchkneten und ausrollen. Schön dünn ausstechen und auf das Backpapier legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 8 Minuten, oder bis sie gut duften, backen.

Auch die Kinder von Bullerbü haben bei uns gestern sozusagen Pfefferkuchen gebacken, denn die Geschichte dazu wurde von mir vorgelesen. Ich zitiere aus dem Bilderbuch „Weihnachten in Bullerbü“ von Astrid Lindgren und hoffe, der Oetinger Verlag hat nichts dagegen:

`Und jetzt will ich erzählen, wie es letztes Weihnachten hier in Bullerbü war. Drei Tage vor Weihnachten backten wir Pfefferkuchen. Dabei geht es fast so lustig und fröhlich zu wie am Weihnachtsabend. Das war ein Geruch von Pfefferkuchen in ganz Bullerbü an diesem Tag! „Diese Art Geruch habe ich gern“, sagte Lasse. Er backte neunzehn Pfefferkuchenschweine, und ich backte vierzehn und Bosse elf. Aber wir machten auch Herzen und Sterne und andere Figuren.`

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4 Antworten zu “Zeit für Pfefferkuchen

  1. Da hast du völlig recht, die Tüte ist nur am Rand des einen Bildes zu sehen. Es heißt Pepparkakskryddor von der Gewürzfirma Santa Maria. Ich bringe mir das immer aus Schweden mit. Wer möchte, kann bei mir Bestellungen aufgeben. Kommt dann aber leider erst nach Weihnachten. Vielleicht auch über das Internet erhältlich. Ich prüfe das mal.

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  2. Ja hallo 😀 du hast dich ja auch den Pfefferküchlein gewidmet Frau Apfelkern 🙂 .. deine sind auch so schön braun geworden .. ich hab wohl zu wenig Sirup benutzt. Die Gewürzmischung kann man auch in Deutschland kaufen .. ich hatte noch etwas davon übrig .. mal gucken. Lebkuchen Gewürz Ostmann hatte ich. Alles Liebe dir! Aus Schweeeheden 😉

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