Herbst ist es nun

Hier bei uns in Norddeutschland hat uns der Herbst mit einem heftigen frühen Sturm überrascht. Die Bäume, besonders die großen stattlichen Eichen, hatten ihre Blätter noch nicht abgeworfen. Um so heftiger ist der Wind hineingefegt und hat viel zu viele von ihnen abgebrochen oder sogar umgeworfen.  Einige hundert Jahre sind etliche von ihnen an ihrem Platz gewachsen und in nur einer halben Stunde sind sie für immer dahin. Manche haben dazu im Umfallen noch Autos demoliert, Bahngleise und Straßen versperrt und schlimmstenfalls sogar Menschenleben gekostet. Ein älterer Herr sagte zu mir, als ich später am Nachmittag mit meinem Enkel herumlief um den Schaden in unseren Nachbarstraßen zu begutachten: „Viel zu viele Bäume hier überall. Die gehören in den Wald.“ Ich kann ihm nicht beipflichten. Bäume gehören für mich überall hin: An Straßen, Plätze und Wege. Sie verschönern unsere Stadt und machen sie grün. Außerdem verbessern sie die Luft, die wir mit unseren Autos verpesten. Sie können nichts dafür, dass wir Menschen ständig zur Klimaerwärmung beitragen und sich die Stürme in den letzten Jahren verstärkt haben. Mein Enkel sagte: „Der arme Baum.“

Ein großes Lob an unsere Feuerwehrleute. Mit unermüdlichem Einsatz haben sie für uns alles wieder frei gesägt und geräumt, so dass schon am nächsten Tag beinahe überall wieder die Straßen und Schienennetze befahrbar waren.

Und in der nächsten Woche werde ich mit meinem Enkel eine neue kleine Eiche pflanzen.

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