Wie das Haus zu seinem Namen kam

Die Aussparung im Holzdeck für den Apfelbaum

Die Aussparung im Holzdeck für den Apfelbaum

Mein „Baumeister“ Friedrich Kern und ich kauften nun erst einmal die Materialien für den Bau des Holzdecks ein. Wie man eine Holzterrasse baut muss ich hier nicht beschreiben. Dafür gibt es Anleitungen im Internet und in Bauprospekten von Holzhandlungen genug. Wir beide hatten immer wieder einen kleinen Streitpunkt, der sich über Tage hinzog. Friedrich wollte das Deck genau rechteckig bauen. Ich wollte das auch, aber einen kleinen Ausschnitt für den nachwachsenden Apfelbaumtrieb lassen. „Würd ich einfach wegsägen“, sagte Friedrich.“ Nie im Leben“, sagte ich und da ich die „Bauherrin“ bin blieb es dabei. Erst sollte der Ausschnitt rund werden, dann doch lieber die ganze Ecke weg. Wie es jetzt aussieht kann man auf dem Bild sehen. Ja, der Apfelbaum von meinem Opa spielte und spielt also eine wichtige Rolle bei diesem Hausbau. Mein „Baumeister“ heißt Kern. Wie sein Vater, der bekannte Metallkünstler Stefan Kern. Ich hätte schon gern einen „echten Kern“ gehabt und nun habe ich einen, wenn auch vom Junior. Mal sehen, vielleicht wird der ja auch berühmt und dann habe ich eins seiner Erstlingswerke in meinem Garten. Da ein besonderes Haus auch einen besonderen Namen braucht kam ich auf die Idee, es das „Apfelkernhaus“ zu nennen. Dieser Name beinhaltet  also eine ganze Menge, auch eine gewisse Spannung, wenn man die Geschichte kennt. Ein Zweig vom alten Apfelbaum liegt übrigens auch noch oben im Dachgebälk, statt Richtkrone sozusagen.

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